Wichtiges

Dürrehilfe für existenzbedrohte Betriebe

Antragstellung online bis 30.11.2018 möglich unter:

https://service.schleswig-holstein.de/Verwaltungsportal/Service/Entry/52

Um im Jahr 2018 eine Abschlagszahlung zu erhalten, muss der Antrag bis zum 02.11.2018 gestellt werden.

Kriterien:

Naturaler Schaden größer 30%

Der Naturalertrag auf Acker und Grünland muss in diesem Jahr im Betriebsdurchschnitt aller Flächen um mehr als 30 % geringer sein als im Schnitt der letzten drei Jahre. Es genügt also nicht, dass es aufgrund der Dürre bei einer Fruchtb zu einer katastrophalen Ernte gekommen ist, wenn die anderen Früchte nur relativ weniger schlechter als sonst ausgefallen sind.

Die Prosperitätsgrenze von 120.000 €für Eheleute/ 90.000 € für Einzelpersonen

Die Prosperität bezieht sich auf die Summe der positiven Einkünfte gemäß Steuerbescheid. Diese ist nicht mit dem „zu versteuernden Einkommen“ zu verwechseln, bei dem noch Abzüge möglich sind.

 Kein hohes außerlandwirtschaftliches Gewerbeeinkommen

Unternehmen, die mehr als 35 % ihrer Einkünfte aus gewerblichen, nicht landwirtschaftlichen Betriebszweigen beziehen, sind nicht hilfeberechtigt.

Kein hohes Privatvermögen

 Hierzu wird das zumutbar kurzfristig liquidierbare Privatvermögen herangezogen. Je höher das Privatvermögen, desto geringer die Hilfe.

Wenn das anrechenbare Privatvermögen das 1,5-fache des finanziellen Dürreschaden übersteigt, soll nicht mehr ausgeglichen werden.

 Existenzgefährdeter Betrieb

Dieses Kriterium bezieht sich auf eine Kennziffer in der Buchführung, den sog. „Cash flow III“ (im Wesentlichen der um außerordentliche Einflüsse bereinigte Gewinn (Ordentliches Ergebnis) in der Referenzperiode minus Entnahmen minus Tilgung plus Abschreibung). Eine Förderfähigkeit liegt vor, wenn der Dürreschaden größer ist als der durchschnittliche „Cash flow III“ der letzten drei verfügbaren Wirtschaftsjahre.

Kein auch ohne Dürre existenzgefährdeter Betrieb

Eine Dürrehilfe ist nur möglich, wenn der Betrieb ohne Dürre nicht existenzgefährdet wäre. Das heißt, dass Unternehmen in Schwierigkeiten nicht anspruchsberechtigt sind. Dieses Kriterium wird ggf.unter Einbeziehung der Hausbank geprüft. Grundsätzlich genügt jedoch hier zunächst die folgende Selbstauskunft des Antragstellers:

„Ich bin weder überschuldet noch zahlungsunfähig, noch wurde über mich ein Insolvenzverfahren eröffnet. Sollte in der Zwischenzeit ein Insolvenzverfahren eröffnet werden, teile ich Ihnen dieses mit.“

Da viele Kriterien des Antrags nur in Zusammenarbeit mit dem Steuerberater ermittelt werden können, sollte dieser als erstes zu Rate gezogen werden.

Um das Kriterium des „Naturalertrags minus 30 %“ zu prüfen, stehen Tabellen im Anhang zur Verfügung.

Dürrehilfe Merkblatt

Ernteergebnisse Getreide

Ernteergebnisse Gras Mais

Preisermittlung Getreide

Dürrehilfe Richtlinien

 

 ung Getreide

Cows and More - Detektive im Kuhstall

Den Artikel im Bauernblatt vom 25.08.2018

finden Sie hier:

Blockaden lösen schafft Beweglichkeit -Chiropraktik für Kuh u. Co

Den Artikel über das VRS Seminar

im Bauernblatt lesen Sie hier

 

www.bauernblatt.com